Auf vielfachen Wunsch unserer Skihasen und Häsinnen hier nun das lang ersehnte GÄSTEBUCH.
Obwohl wir Gästebücher eigentlich eher doof finden! ;-)
Schreibt uns Euren Senf!
(Kritik, Anregungen, oder erzählt uns einfach von Euren sexuellen Problemen!)
Dein Name:
Deine E-Mail-Adresse: und nich lügen!!!! ;-) (freiwillich!!)
Website (falls Du
sowas schon hast):
das "http://" muss mit dabei!
Hier rrrrein das Zeug :
   
Zur Verifizierung hacke bitte diese 3-stellige Zeichenfolge exakt so in das
weisse Feld unterhalb ein,sonst gehts nich...
da! ->
 


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 Senf Nr. 3796 von Isabelle nanty vom 10.10.2025 um 17.11Uhr
Nachdem ich mehrmals Opfer von Peer-to-
Peer-Kreditbetrug geworden war, verlor ich
sogar meinen Sohn Jean-Paul.
Endlich fand ich eine herzliche Person,
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Dank ihr konnte ich meine Träume
verwirklichen und meine Schulden
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innerhalb von 24 Stunden hatte ich das
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 Senf Nr. 3795 von Tanja adelsberger vom 09.10.2025 um 13.23Uhr
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verdanke ich Frau Anita, und auch zwei
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 Senf Nr. 3794 von Tanja adelsberger vom 09.10.2025 um 12.57Uhr
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 Senf Nr. 3793 von Tanja adelsberger vom 09.10.2025 um 09.39Uhr
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 Senf Nr. 3792 von Tanja adelsberger vom 09.10.2025 um 09.20Uhr
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 Senf Nr. 3791 von Christine brouwer vom 08.10.2025 um 23.15Uhr
Ich habe die Kommentare von Leuten
gelesen, die bereits einen Kredit von
einer großzügigen frau namens Rousseau
Anita erhalten haben, und habe mich auf
ihre Empfehlung hin entschlossen,
120.000,00 Euro zu beantragen. Vor wenigen
Stunden wurde der beantragte Gesamtbetrag
auf meinem persönlichen Bankkonto
bestätigt. Das sind großartige
Neuigkeiten, und ich empfehle jedem, der
dringend einen Kredit benötigt, dieser
großzügigen frau eine E-Mail zu schreiben:
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 Senf Nr. 3790 von Hoffan Funds vom 06.10.2025 um 03.51Uhr
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 Senf Nr. 3789 von Gerhard Shavi Loans vom 06.10.2025 um 03.28Uhr
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 Senf Nr. 3788 von Hörspiele von Michael Koser vom 03.10.2025 um 17.03Uhr
Michael Koser: Professor van Dusen:
Prof. van Dusen: Eine Unze Radium (RIAS 1978)
Wie Sie wahrscheinlich wissen Mr.Hatch ist Radium
ein rätselhaftes praktisch noch unerforschtes
Element. Rätselhaft, praktisch unerforscht. Warum
Mr Hatch, warum sendet Radium Strahlen aus. Ja
warum. Und welche Wirkung haben diese Strahlen.
Wirkungen Strahlen. Diese Fragen vor allem gilt es
zu beantworten Mr Hatch. Meinen Bericht über den
höchst merkwürdigen Fall der verschwundenen Unze
Radium kann ich bei aller Bescheidenheit kaum
besser beginnen als mit dem Gespräch, das ich
damals für meine Zeitung, den Daily New Yorker mit
Prof. Dexter vom physikalischen Institut führte,
Gespräch ist allerdings nicht der rechte Ausdruck,
Prof. Dexter ein Wissenschaftler von der leicht
begeisterten Sorte, hielt mir einen Vortrag

Prof. van Dusen: Das sicherste Gefängnis der Welt
(RIAS 1978)
Ich, meine Herrschaften, ich, Prof. Augustus van
Dusen, Dr. der Philosophie, der
Naturwissenschaften, der Medizin usw usw Mitglied
diverser Akademien und zahlreicher
wissenschaftlicher Gesellschaften ich erklär
hiermit feierlich daß einem wahrhaft intelligenten
Menschen nichts wohlgemerkt nichts unmöglich ist.
Hört hört. Ich habe gesprochen. Mit dem
wahrhaftintelligenten Menschen meinen Sie ja wohl
in erster Linie sich selbst nicht wahr Prof.
Selbstverständlich, mein bester, kenne dich
selbst. Ah. Solon, 6. Jh. vor Chr. Darauf muß ich
was trinken, Ober noch eine Flasche Champagner.
Die Geschichte, die ich Ihnen erzählen möchte,
begann an einem Frühlingsabend bei Chirico in der
5thAvenue wo sich eine kleine aber erlesene
Gesellsch

Prof. van Dusen: Mord bei Gaslicht (RIAS 1978)
Ja, Moment, ich muß erst den Satz zu Ende
schreiben, ja bitte? Hallo? Ja? Spreche ich mit
Mr. Hatch, Mr Hutchinson Hatch vom Daily New
Yorker? Ja und wer sind Sie. Oh natürlich
verzeihen Sie, Henley ist mein Name, Weldon
Henley, erinnern Sie sich noch an mich? Ah ja ich
erinnerte mich an ihn aus den guten alten Zeiten,
als ich noch freier Mitarbeiter bei der eleganten
Welt war und die Spalte Klatsch mit Hatch schrieb,
Sie wissen schon, wer mit wem wo wann wie lange
und bei meinen ungeheuer anstrengenden Recherchen
auf Mitternachtsparties und dergleichen war ich
des öfteren auch auf Mr. Weldon Henley gestoßen,
daß er mir einen unauslöschlichen Eindruck
hinterlassen hatte, kann ich zwar gerade nicht
behaupten, aber aufge

Prof. van Dusen: Der Mann, der seinen Kopf verlor
(RIAS 1979)
Wie so viele Fälle in der ruhmreichen Laufbahn von
Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen, genannt die
Denkmaschine begann auch dieser damit daß James,
van Dusens getreues Faktotum, an die Tür des
Labors klopfte, hinter der sich sein Herr mit
chemischen, vielleicht auch physikalischen oder
biologischen, auf alle Fälle epochalen
Untersuchungen beschäftigte, es war an einem
kühlen Herbstnachmittag, genauer am 20. September
1902. Ja? Herr Professor. Wie oft habe ich ihnen
schon gesagt James daß Sie mich während der
Experimente auf gar keinen Fall stören dürfen. Ja
ich weiß Herr Prof. Nabitte. Entschuldigen sie
Herr Prof aber der Herr läßt sich nicht abweisen.
Welcher Herr. Der Herr an der Tür, Herr Prof, der
Herr der sie un

Prof. van Dusen: Stirb schön mit Shakespeare (RIAS
1979)
Verschwunden? Ja Prof, spurlos verschwunden. Hm.
In Luft aufgelöst, und das praktisch vor meiner
Nase. Nun ja. Und vor 300 Zuschauern. Ach das
klingt schon anders, hat man die Polizei
verständigt. Natürlich und Detective Sergeant
Caruso ist auch schon fleißig am suchen, aber er
wird nichts finden, der Fall ist so rätselhaft, so
unerklärlich, daß nur einer ihn lösen kann, Prof
Dr Dr Dr Augustus van Dusen genannt die
Denkmaschine und deshalb bin ich hier. Sehr
schmeichelhaft mein lieber Hatch, ich glaube Ihr
Fall interes siert mich, erzählen Sie mir die
Geschichte. Ja. Die ganze Geschichte mit allen
Einzelheiten von Anfang an. Also ich war gestern
abend im Theater. Die ganze Welt ist Bühne und
alle Frauen und Männer bloße Spiele

Prof. van Dusen: Die Perlen der Kali (RIAS 1979)
Man schrieb den 7.Mai des Jahres 1903, es war
Frühling in NewYork, im Central Park blühten die
Krokusse, die Wolkenkratzer am Timessquare
schossen in die Höhe und in der Wallstreet
vermehrten sich die Doll ars auf wunderbare Weise,
nicht daß von all dem viel zu sehen gewesen wäre,
es nämlich dunkel, genauer eine halbe Stunde vor
Mitternacht, ganz davon abgesehen, daß der New
Yorker Frühling mich gerade jetzt ziemlich kalt
ließ, denn ich war dabei, meine geliebte Vater-
und Heimatstadt für längere Zeit zu verlassen.
Alle Besucher von Bord bitte. Mein Name ist Hatch,
Hutchinson Hutch, Reporter beim Daily New Yorker,
dem Weltblatt der Weltstadt und wenn Sie jetzt
fragen warum ich mich vom Broadway verabschiede um
die

Prof. van Dusen: Whisky in den Wolken (RIAS 1979)
Hoch, da, da geht er hoch, sehen Sie doch, Prof,
er steigt, er steigt. Ja was haben Sie denn
erwartet, natürlich steigt er, er muß ja steigen.
Und wie er steigt Prof, jetzt muß er schon 500m
hoch sein mindestens 600, 700, das geht ja wie die
Feuerwehr. Die physikalischen Eigenschaften des
Wasserstoffgases wie ich soeben auszuführen
gedachte als Sie mich unterbrachen bedingen doch.
Um Gotteswillen, eine Explosion an Bord, eine
Stichflamme, das Gas, das Gas hat sich entzündet,
der Ballon steht in Flammen, er stürzt ab, oh
Gott, wie, wie konnte das geschehen, Prof. Das,
mein lieber Hatch muß und wird untersucht werden,
nehmen Sie den Hut ab, was wir hier mitansehen ist
nicht nur das Ende eines großen wissenschaftlichen
Unternehmens

Prof. van Dusen: Wettbewerb der Detektive (RIAS
1979)
Wenn jemand behauptet der Fall des verschwundenen
Ministers sei der ungewöhnlichste in der langen
ruhmreichen Laufbahn von Prof Dr Dr Dr Augustus
van Dusen genannt die Denkmaschine, dann werde ich
bestimmt nicht widersprechen, und der Prof. selbst
wohl auch nicht, dabei fing alles ganz harmlos an,
ich saß in unserem Londoner Hotel dem Savoy am
Kamin und studierte die Times vom Tage. Irland
Einfuhrzoll für Getreide, nicht viel los in der
Politik, ah Hofnachrichten, 9 September 1903,
seine Majestät König Edward der 7. hält sich
zurzeit in Schloß Roche Abbey bei Doncaster auf,
um die dortigen Galopprennen mit seinem Besuch zu
beehren, dem gehts gut, auch Innenminister Lord
Chesterfield befindet sich nicht in Lon

Prof. van Dusen: Ein Mörder bei Madame Tussaud
(RIAS 1979)
London 16. November 1903, am frühen Abend,
typisches englisches Herbstwetter, Regen, Kälte,
Nebel, während Big Ben die sechste Stunde schlägt,
geschieht im vornehmen Hotel Savoy am Victoria
Embankment folgendes: ein Kellner in der Hand ein
Tablett mit einem Sektkühler, einer Flasche und
einem Glas stürzt in das Büro des Hoteldirektors,
bleich wie der Tod. Herr Direktor Mr Bunny Sir.
Was soll denn das wiederum heißen, seit wann ist
es im Savoy Sitte, ohne Anmeldung und ohne
anzuklopfen in das Büro des Direktors
einzudringen. Aber, aber Herr Direktor. Sie sind
doch Kellner bei uns, wie ich sehe, Name. Max, Max
Nicholas Zimmerkellner im vierten Stock, aber aber
hören Sie doch Herr Direktor. Und Sie sind, wie
ich eben

Prof. van Dusen: Lebende Bilder - toter Mann (RIAS
1979)
Calais, Calais, der Expreß nach Paris fährt in
Kürze ab, beim Einsteigen bitte beeilen. Ah
Frankreich Prof la belle France, das Land der
Kultur und der Lebensfreunde, Jack Offenbach, die
Kathedrale von Chartres, Emil Zola,
Tivolibouexiere, Champagner, Trüffel, Schnecken
mit Knoblauch. Wie ich schon des öfteren
Gelegenheit hatte festzustellen mein lieber Hatch,
Sie besitzen einen bemerkenswerten Sinn für das
unwesentliche. So. Zum Express nach Paris bitte
einsteigen und die Türen schließen, der Zug fährt
ab. Was hätte ich denn Ihrer Meinung nach erwähnen
sollen, Prof. Vor allem doch dieses, daß sich in
Frankreich zur Zeit ein für unsere gesamte
Zivilisation bedeutungsvoller, ja wegweisender
Prozeß vollzieht, ich meine die Verbind

Prof. van Dusen: Sein erster Fall (RIAS 1979)
Einer, zwei, drei, vier, fünf, sechs sieben. Am
frühen Morgen hatten wir Paris verlassen, die
Grenzkontrolle lag hinter uns und jetzt fuhren wir
quer durch das deutsche Reich, ich langweilte mich
ungeheuer, der Zug hatte keinen Speisewagen und
draußen gabs nichts zu sehen, nur Wiesen und
Wälder, abundzu einen Kirchturm oder einen Ochsen
auf dem Feld. Was um alles in der Welt treiben sie
denn da, Hatch. Siebzehn, ich zähle die Ochsen
draußen auf dem Feld, achtzehn. Ochsen zählen sie,
ohne Frage eine Tätigkeit die Ihnen angemessen
ist, mein lieber Hatch, darf ich dennoch darum
bitten, daß sie das einstellen, sie stören mich.
Was soll ich denn tun Prof, mir ist langweilig.
Nehmen sie sich ein Beispiel an mir, arbeiten sie.
Prof. Dr.

Prof. van Dusen: Stimmen aus dem Jenseits (RIAS
1980)
Kennen Sie Bad Emsingen, nein, na dann lassen Sie
sich mal was aus dem Baedeker vorlesen, Band
Mitteldeutschland, Ausgabe von 1903, ja hier, im
Herzen des Fürstentums Schleuß-Reitz-Wittgenstein,
inmitten grüner Wälder und ausgedehnter Weinberge,
liegt Bad Emsingen, mit 2000 Einwohnern nach der
Hauptstadt Wittgenstein die größte Ortschaft des
Fürstentums, Kenner deutscher Badeorte werden hier
zwar die internationale Atmosphäre vermissen, wie
sie etwa Kissingen oder Baden-Baden auszeichnet,
wer jedoch Ruhe sucht und Linderung von Leiden des
Verdauungs- und Nervensystems, wird beides in Bad
Emsingen finden, das heilkräftige Wasser der
Fürstenquelle wird allgemein gerühmt, der
gepflegte Kurpark und die

Prof. van Dusen: Wer stirbt schon gern in Monte
Carlo (RIAS 1980)
Mesdames, faites vos jeux, rien ne va plus,
dixneuf rouge impair passe. Wieder nix dann auf
ein neues. Mes dames, faites vos jeux, rien ne va
plus, huit noir pair manque. Danke mein Freund,
hier für die Bank. Merci Monsieur de Marquis.
Sagenhaft Marquis, 6000 Franc und das heute abend
schon zum 12 mal oder. Zum 13, Milord. Sagenhaft,
gestern eine runde viertel Million, heute, wieviel
haben Sie heute gewonnen. Genau 78 000 Franc,
bisher. Sagenhaft. Dem glücklichen Milord schlägt
keine Stunde, Sie haben ja auch nicht gerade Pech
gehabt. Mein Gott Marquis die paar 1000 Franc
nicht der Rede wert. Mesdames, faites vos jeux.
Montecarlo mehr brauche ich nicht zu sagen, Sie
wissen bescheid, Säulen und Samt, Kristallüster,
Gold auf

Prof. van Dusen: Rotes Blut und weißer Käse (RIAS
1980)
Ah das ist eine Luft, was meine Herren, weich wie
Samt, klar wie ein Bergquell, rein wie ein frisch
gebadetes Baby. Kaum Kohlenmonoxid, keine
Schwefelverbindungen. Die schiere Gesundheit meine
Herren, Natur atmen sie, atmen sie tief durch.
Eine gute Havanna wäre mir lieber. Aber Hatch.
Nein keine Sorge Prof, ich verkneife mir meine
unnatürlichen Gelüste. So ist es recht Mr. Hatch,
lassen sie alles hinter sich, was den Menschen an
der wahren Entfaltung seines ichs hindert, Nikotin
und Alkohol, einschnürende Kleidung, die
Konventionen der sog. Gesellschaft, das
nervenzerfetzende Chaos der großen Städte. Ach New
York, hätten Sie mich bloß nicht erinnert, Dr.
Pontifex, Broadway, Times Square, Central Park,
die Freiheitsstatue, wie

Prof. van Dusen: Zocker, Zossen und Zinnober (RIAS
1980)
Mitten in Europa liegt das deutsche Kaiserreich,
mitten in Deutschland liegt Berlin, mitten in
Berlin liegt die Straße unter den Linden, und
mitten auf dieser Straße befanden sich am 24. Juni
1904 unter hunderten von Menschen zwei
amerikanische Weltreisende, Prof DrDrDr Augustus
van Dusen, die Denkmaschine zu benannt und meine
Wenigkeit Hutchinson Hatch, es war ein herrlicher
Tag, die Passanten trugen Musselin kleider sofern
weiblich und falls männlich Flanellanzüge und
Panamahüte, die Sonne schien und über die Straße
zog die Wache mit klingendem Spiel, die Luft roch
nach Sommer, nach Blüten, Kiefernharz, Staub und
Schweiß, nach Bier und nach Knackwurst mit
Mostrich, aber was wir zu diesem Zeitpunkt noch
nicht w

Prof. van Dusen: Duell der Giganten (RIAS 1980)
In Rußland ist alles anders, als wir gestern aus
Berlin abfuhren war es der 19. Juli 1904, und
heute in Rußland hatten wir nicht etwa den 20.
Juli, nein wir waren ganze 13 Tage zurück und
schrieben erst den 7. Juli 1904, und warum, weil
die Russen immer noch einen Kalender aus dem
Altertum haben und den haben sie, weil sie
unbedingt anders sein wollen als alle andern.
Sankt Petersburg hier Sankt Petersburg, Warschauer
Bahnhof, Endstation, alles aussteigen. Das war
vielleicht auch der Grund, weshalb der Fall, der
uns in St. Petersburg erwartete, sich so sehr von
den Fällen unterschied, mit denen es Prof. Dr. Dr.
Dr. Augustus van Dusen genannt die Denkmaschine,
ansonsten zu tun hatte, nicht weil es um die
Kronjuwelen des Zaren ging

Prof. van Dusen: Das Gefängnis des Grafen Dracula
(RIAS 1980)
Glauben Sie mir, Prof. van Dusen darf man keinen
Moment aus den Augen lassen, ein einziges Mal habe
ich es getan und prompt rutschte der große Mann
bis über die Ohren in die Bredouille aus der er
sich dann ganz allein herausarbeiten mußte, ohne
seinen getreuen Freund und Helfer Hutchinson
Hatch, es war in Sofia, im Herbst des Jahres 1904,
der Prof. hatte einen ungeheuerlichen Fall
aufgeklärt, in den Kronprinz Boris verwickelt
gewesen war und deshalb lebten wir als Ehrengäste
des fürstlichen Hofes wie die Maden im Speck, ich
fing an mich zu langweilen und als sich mir die
Gelegenheit zu einer Spritztour über die Gren ze
bot griff ich sofort zu, in Mazedonien war damals
der Teufel los, bulgarische Banditen, serbische
Komita

Prof. van Dusen: Im Harem sitzen heulend die
Eunuchen (RIAS 1981)
Konstantinopel, Konstantinopel ist die Königin der
Städte, hat mal jemand gesagt, und dieser jemand
hat gar nicht so unrecht, Konstantinopel ist
wunderschön, wenn man nicht allzunah rangeht, gute
drei Wochen waren wir jetzt schon hier wir hatten
alle Sehenswürdigkeiten besichtigt, die
HagiaSophia, die Eyüpmosmo schee, das Kloster der
heulenden Derwische, den alten Sultanspalast und
jetzt war uns langweilig, präziser gesagt mir war
langweilig, der Prof. langweilt sich bekanntlich
nie, er arbeitete fleißig, vielleicht an seiner
atomaren Strukturtheorie oder an einer neuen
Erfindung, während ich aus dem Fenster unseres
Salons im Pera Palace Hotel lehnte und die
Aussicht beguckte, die hauptsächlich aus dem
städtischen Zentralfriedhof

Prof. van Dusen: Der Fluch des Pharao (RIAS 1981)
Luxor meine Herrschaften, wir sind in Luxor
gelandet, zur Besichtigung der altägyptischen
Tempel von Theben hier aussteigen. Merkwürdig. Was
ist merkwürdig Prof. Benedict. Wieso ich seh ihn
nicht. Ja das ist ja gerade das merkwürdige, mein
lieber Hatch, ich sehe ihn nämlich auch nicht,
dabei habe ich ihn sehr nachdrücklich gebeten uns
an der Landungsstelle abzuholen, das fängt ja gut
an. So wie es anfing, sollte es auch weitergehen
in der Geschichte vom Fluch des Pharao und von den
drei Leichen im Tal der Könige, damit meine ich
nicht, daß sich aus einer Touristenreise ein
komplizierter Kriminalfall entwickelt, das ist
normal wenn Prof DrDrDr Augustus van Dusen die
weltberühmte Denkmaschine durch die Lande zieht,
er

Prof. van Dusen: Hatch will heiraten (RIAS 1981)
Ich weiß gar nicht, ob ich sie Ihnen überhaupt
erzählen soll, die Geschichte von der Prinzessin
aus Ruritanien und von der merkwürdigen Hochzeit
an Bord der Ormuz, ein richtiger Kriminalfall ist
sie eigentlich nicht und deshalb hat sie in meiner
Chronik der Abenteuer von Prof v. Dusen an sich
auch nichts zu suchen aber dann frage ich mich was
würde wohl der Prof dazu sagen. Mein lieber Hatch
was haben sie gegen die Geschichte. Ach wissen Sie
Prof. Wenn ich recht verstehe, ist sie Ihnen nicht
kriminell genug. Genau Prof. Mein lieber Hatch, da
kann ich sie beruhigen, Dummheit ist doch auch
kriminell, ganz zu schweigen von Betrug,
Vortäuschung falscher Tatsachen. Eigentlich habe
ich mehr an Mord und Totschlag gedacht. Mord

Prof. van Dusen: Der Kopfjäger von Singapur (RIAS
1981)
Ahaha und auch das dürfte Sie interessieren, meine
Herren, in den drei Jahren seit meinem Amtsantritt
ist der Ananasexport der Kolonie um 17,6 Prozent
gestiegen, haha, um 17,6 Prozent meine Herren. Was
Sie nicht sagen. Gewaltig. Ja nicht wahr, noch ein
Glas Portwein. Ich weiß nicht. Danke Sir Francis,
aber ich fürchte, es ist bereits 2 Uhr. Ja. Sir
Francis? Ja Gates? Inspector Boggles, Sir Francis,
er wünscht sie zu sprechen. Aber Gates, ich habe
mir jede Störung strikt verbeten, einen Gast wie
Prof. van Dusen hat man schließlich nicht alle
Tage. Och zu gütig, Sir Francis. Habe ich ihnen
nicht befohlen, mich auf gar keinen Fall mit
dienstlichen Angelegenheiten zu behelligen. Sir
Francis. Antworten Sie, Gates, habe ich oder habe

Prof. van Dusen: Doktor Tschu Man Fu (RIAS 1981)
Prost Prof. Auf mein Wohl und auf Ihres natürlich
auch mein lieber Hatch. Ah Champagner. Ja. Nie
wieder Ziegeltee mit Mehl und ranziger Butter,
keine stinkenden Yaks mehr, keine getrockneten
Kamelfladen, auf die Zivilisation. Auf die
Wissenschaft mein lieber Hatch. Die Wissenschaft
war schuld ich meine an unserer Expedition nach
Zentralasien, Prof van Dusen hatte in
tibetanischen Lamaklöstern die Mysterien
orientalischer Medizin studiert, Akupunktur z.B.,
wissen Sie was das ist, wenn Sie Kopfschmerzen
haben, piekt man Ihnen eine silberne Nadel in den
großen Zeh und dann sind die Kopfschmerzen weg
oder auch nicht, die Reise war sehr anstrengend
gewesen, aufregend auch durch einen
außergewöhnlichen Kriminalfall im Klos

Prof. van Dusen: Robinsons Insel (RIAS 1981)
Neptun bin ich der Herr und Meister des Ozeans und
seiner Geister, es ist daher mein gutes Recht, die
Tauf zu halten recht und schlecht so wie es
schreibt die Sitte vor wenn man fährt über den
Äquator. Bravo. Char mo. Danke sehr, vielen Dank,
danke. Das poetische Kunstwerk, das sie eben
gehört haben, stammt nämlich von mir, ich darf
mich vorstellen, Hutchinson Hatch, Reporter,
Verseschmied nur bei besonderen Anlässen bei einer
Äquatortaufe zum Beispiel, was wäre so eine Taufe
ohne den Meeresgott Neptun, und was wäre Neptun,
ohne einen Monolog in geschliffenen Versen. So
will ich denn zur Taufe schreiten, und euch ein
kühles Bad bereiten, denn Untertauchen das muß
sein. Untertauchen wie dumm. Also wissen Sie Lord
Chip

Prof. van Dusen: Die Erde hat ihn wieder (RIAS
1982)
Ruhe, Ruhe oder ich lasse den Saal räumen, fahren
Sie mit der Befragung Ihres Zeugen fort Herr
Staatsanwalt. Also eine Bombe, Prof. Kleinstein.
So ist es. Begründen Sie diese Feststellung.
Einspruch euer Ehren, die Antwort wäre eine reine
Schlußfolgerung des Zeugen und insofern
unzulässig. Einspruch stattgegeben. Mein Zeuge ist
als wissenschaftlicher Sachverständiger durchaus
qualifiziert. Einspruch stattgegeben. Mr.
Hamburger. Stellen wir die Frage anders, Prof
Kleinstein, was haben Sie entdeckt, als Sie im
Auftrag der Polizei den Tatort untersuchten. Nun,
Spuren von Natriumnitrat, von Kollodium, von
Nitroglykol. Und Nitr oglykol, Natriumnitrat und
Kollodiumwolle sind die Hauptbestandteile von
Ammongelit, ist das so richtig

Prof. van Dusen und der Zirkusmörder (RIAS 1982)
Popeye ist tot, Popeye ist tot Prof. Wer ist tot.
Popeye Prof. Und wer, wenn Sie mir die Frage
gestatten, ist Popeye. Aber Prof, Sie kennen
Popeye nicht, gehen Sie denn nicht in den Zirkus.
Ich bitte Sie, derart kindlichen um nicht zu sagen
kindischen Vergnügungen kann ein seriöser Mensch
wohl nur wenig abgewinnen. So, nun ja also Popeye
ist ich meine war eine unserer größten
Attraktionen, Popeye der schlaue Schimpanse, denkt
und handelt wie ein Mensch. Ein Schimpanse, ein
Menschenaffe der Spezies pantroglodytes, mein
lieber Mr. Mr. Bailey, James Bailey, Direktor und
Miteigentümer des Zirkus Barnum & Bailey, der
größten Show der Welt, drei Manegen, 1000
Mitarbeiter, gigantische Tiershow,
Monstrositätenkabinett. Und wenn

Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo (RIAS
1982)
März 1904, Vorfrühling, Vorfrühling in Paris, wer
irgend konnte ging spazieren an der Seine, im
BoisdeBo ulogne, nur einer nicht ProfDrDrDr
Augustus van Dusen bekannt als die Denkmaschine
dabei hätte er eine kleine Erholung gut brauchen
können, erst vor kurzem hatte er nämlich den
komplizierten Fall des teuflisch en
Cinematografenmörders erfolgreich abgeschlossen
und jetzt wandelte er schon wieder auf
kriminologischen Pfaden, das heißt genaugenommen
wandelte er nicht, er saß, er saß und starrte auf
den Bildschirm eines hochmodernen
Röntgenstrahlapparats. Was glauben Sie, Prof. Ich
glaube nicht, Monsieur Popelotte, ich weiß. Um so
besser, was wissen Sie. Man hat Ihnen etwas, wie
sagt man in Unterweltkreisen, mein lieb

Prof. van Dusen und der schreckliche Schneemensch
(RIAS 1982)
Wie hat es eigentlich genau angefangen, wie hat es
eigentlich genau angefangen, unser unglaubliches
Abenteuer in Tibet, der Fall, der in meinen
Aufzeichnungen den Titel trägt Prof. van Dusen und
der schreckliche Schneemensch, jedenfalls nicht
mit dem schrecklichen Schneemensch, hm, der kam
erst später nach dem Typ der plötzlich in unserem
Lager auftauchte. Hallo sie da. Mitten in der
Wüste. Hören sie mal alter Knabe. Es war am Abend
des 20. September 1905, wir hatten gegessen, falls
man das essen nennen kann, Ziegeltee mit Fett und
Gerstenmehl wie jeden Abend, und wie jeden Abend
duftete es lieblich nach ranziger Yakbutter und
angeschmorten Kamelfladen, letztere pflegen die
Mongolen als Brennmaterial zu benutzen

Prof. van Dusen auf dem Hochseil (RIAS 1983)
Hört den Meister, der Meister ist alles, ihr seid
nichts, ihr seid Werkzeuge, ihr seid willenlos,
für euch zählt nur eins, der Wille des Meisters.
Drei Menschen stehen erstarrt, gebannt vor einem
vierten, und dieser vier te ist ein Mann im
Schatten, ein Mann mit gewaltigem schwarzen Bart
und unheimlich stechenden Augen, Ort des
Geschehens, ein Zimmer in einem Wohnhaus, irgendwo
in Athen, Zeit 29. August 1904, am späten Abend.
Ihr wißt was ihr zu tun habt, jeder einzelne von
euch, Diavolo. Ja Meister. Elastico, Elastico ah
ja richtig, Elastico ist ja bereits drüben am
Tatort, Fatima. Jawohl, Meister. Merlini. Meister,
ich höre und gehorche. Es wird Ihnen aufgefallen
sein, meine Damen und Herren, ich selbst,
Hutchinson Hatch weithin

Prof. van Dusen: Wo steckt Prof. van Dusen? (RIAS
1983)
Mein lieber Hatch, vor mir so weit das Auge reicht
die tiefblauen Wasser des Golfs von Neapel, zur
rechten Sorrent und die vielbesungene Insel Capri,
zu linken die majestätische Silhouette des Vesuv
der seine schmale Rauchfahne über den gleichfalls
tiefblauen Himmel zieht, bei solch grandiosem
Panorama mag es verzeihlich sein, daß ein
ansonsten eher nüchterner Wissenschaftler und
nicht zu vergessen Amateurkriminologe ein wenig
ins schwärmen gerät, o bella Napoli. Der Brief des
Prof. erreichte mich am 13. Juli 1904 in einem
kleinen Tessiner Gasthof nahe dem Monte Paradiso,
ein interessanter Fall lag hinter uns, in meiner
van Dusen Chronik trägt er den Titel Rotes Blut
und weißer Käse, vielleicht erinnern Sie sich und
vielleicht

Prof. van Dusen und der grundlose Mord (RIAS 1983)
Erhebet euch von euren Sitzen, das hohe Gericht
betritt den Saal, Sie bleiben stehen Angeklagter,
Ihr Name ist Frederick Oconnor. Jawoll.
Frederickoconnor sie werden beschuldigt am 6.Juli
1903 in seiner Majestät Hauptstadt London Sir
Philip Evan-Burnes heimtückisch und mit Vorbedacht
ermordet zu haben, erklären sie sich für schuldig
oder für nicht schuldig. Nicht schuldig. Mylord.
Hä, ja dann wollen wir mal anfangen, äh wer hat
das Wort. Der Vertreter der Anklage, Mylord.
Wirklich, äh also das Wort hat der Vertreter der
Anklage, äh der Anklage, wie heißt er denn. Sir
James Bladderstone, Mylord. Äh wie, Bladderstone,
merkwürdiger Name, na ja bitte, Sir James
Bladderstone. Mylord, meine Herren Geschworenen,
Mord, vorsätzli

Prof. van Dusen gegen das Phantom (RIAS 1983)
Ein wunderschöner Märzmorgen im Jahre des Herrn
1904, die Sonne war gerade aufgegangen und schien
herab auf Meereswellen, Strand, Klippen und auf
zwei Figuren die über den noch feuchten Sand
dahinspazi erten, es waren sie werden es sich
gedacht haben Prof DrDrDr Augustus van Dusen
allerorten gerühmt als Wissenschaftler als
Kriminologe kurz als die Denkmaschine und meine
Wenigkeit Hutchinson Hatch, wenig er gerühmt aber
doch ganz zufrieden, das heißt im allgemeinen,
diesmal war ich ausgesprochen sauer denn ungerührt
von der schönen Umgebung hielt der Prof mir wieder
mal eine Moralpredigt. Wie oft mein lieber Hatch
habe ich es Ihnen nun schon sagen müssen. Na
bestimmt einige hundert Mal. Nikotin auch in
kleinen

Prof. van Dusen und das Auge des Zyklopen (RIAS
1984)
Ruhe Maureen O Shaughnessy genannt die Sirene, Sie
sind festgenommen. Aus welchem Grund nehmen Sie
mich fest. Diebstahl, sie stehen im dringenden
Verdacht heute abend im Hause von Mr Osgood P
Quackenbush dem diesen gehörigen Rubin Auge des
Zyklopen entwendet zu haben. Das müssen sie
beweisen. Haha, Carusos Gesicht hätten Sie sehen
sollen, Prof, so lang, er hätte sich bequem mit
seinen Plattfüßen selbst drauftreten können und
als die Sirene dann schließlich abgeführt wurde,
stand er da wie ein Häufchen Unglück und sagte
immer wieder, was mach ich bloß, was mach ich
bloß, ich bin verantwortlich für das Auge des
Zyklopen und jetzt ist das Ding weg, es war zu
schön. Mein lieber Hatch. Ja Prof. Habe ich mich
nicht

Prof. van Dusen und der fliegende Teppich (RIAS
1984)
Zählen Sie 2 und 2 zusammen, mein lieber Hatch,
vorbei, Prof, ein für alle mal vorbei, weißt du
was das macht, zwei und zwei. Ja weiß doch jeder
vier. Vier, ich will dir mal sagen, zwei und zwei
ist fünf. Ach was. Oder sechs oder drei oder 77,
nur nicht vier, niemals. Ist ja recht Kamerad,
trinken wir noch einen. Natürlich trinken wir noch
einen, Herr Wirt. Ja. Whisky für mich und meinen
Freund. Whisky gibts hier nicht, hab ich doch
schon dreimal gesagt, na, zwei Absinth, am besten
lasse ich die Flasche auch gleich da. Oh, das ist
ja scheußliches Zeug. Nimms, wie es kommt,
Kamerad, spül alles runter, Prost. In der Stadt
Oran an der nordafrikanischen Küste liegt die zu
recht weithin unbekannte Hafenkneipe zum karierten
Kakadu, und

Prof. van Dusen hilft Scotland Yard (RIAS 1984)
Woran es liegt, weiß ich nicht, vielleicht an Big
Ben oder an ScotlandYard oder einfach an der
Atmosphäre London, London, das weiß jeder, London
ist die Weltmetropole der Kriminologie und wenn
sich in London eine Persönlichkeit aufhält die man
wohl mit fug und recht als Weltmeister der
Kriminologie, der Amateurkriminologie bezeichnen
darf, dann ergibt das eine erlesene Mischung,
Kaviar für Krimikenner sozusagen, denken sie an
den grundlosen Mord, an die Verbrecherjagd im
Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds, denken
sie vor allem an den Fall des geheimnisvollen
Mörders der seine Tat vorher ankündigte, aber da
fällt mir ein an den Fall können sie ja gar nicht
denken weil sie ihn noch nicht kennen, das muß
anders wer

Prof. van Dusen und der Schatz des Maharadschas
(RIAS 1984)
Es war am frühen Morgen des 3. April 1905, seiner
großbritannischen Majestät Passagierschiff Ormuz
unt er Kapitän Bleker lief in den Hafen von Bombay
ein. Da liegt es vor uns Prof, Indien, das Land
der Geheim nisse, das Land der Wunder. Für den
Wissenschaftler mein lieber Hatch gibt es keine
Wunder. Für den Jou rnalisten um so mehr, ich bin
gespannt, was wir hier erleben werden.
Interessanter als das, was sie gerade hinter sich
haben, kann es kaum sein, ich sage nur Prinzessin
Lascaris von Ruritanien. Prof. Besagte Prinz essin
war gar keine, das wissen sie wenn sie das Kapitel
meiner van Dusen Chronik kennen, das den Titel
trägt Hatch will heiraten, der Titel sagt alles,
ich hatte mich wie ein rechter Blopskopp verhalten
und wenn

Prof. van Dusen im wilden Westen (RIAS 1985)
Barranca, hier Barranca, beim Einsteigen beeilen
und die Türen schließen. Trostloses Nest. In der
Tat... Prof. Mein lieber Hatch, was gibt es denn.
Sehen Sie mal zur Tür, ein Indianer, ein richtiger
Indianer, in unserem Abteil. Und deshalb stören
Sie mich beim lesen in meinen Forschungen. Hugh
ich heilige Pfeife des Friedens, welche dem großen
Geist wohlgefälligen Rauch zum Himmel sendet,
großes Häuptling der Pueblos, hugh. Ja sehr
erfreut, Prof. van Dusen. Prof doch nicht so.
Hugh, er Prof. Dr.Dr.Dr.Augustus van Dusen, großer
Wissenschaftler und Kriminologe.
Amateurkriminologe, bitte. Großer Wissenschaftler
und Amateurkriminologe, welcher unter allen
Bleichgesichtern bekannt und berühmt ist als die
Denkmaschine

Prof. van Dusen und der Vampir von Brooklyn (RIAS
1985)
Ach Sie sinds kommen Sie rein, bleiben Sie nicht
an der Tür stehen, was haben Sie denn auf dem
Herzen ah nein. Am 20. Juli 1902 schlug der Vampir
von Brooklyn zum erstenmal zu... Ah da sind Sie ja
pünktlich wie immer, unser Tee wartet schon, was
haben Sie denn auf einmal, ah. Der zweite Mord des
Vampirs geschah am 24. Juli… der dritte am 26.
Juli. Guten Tag, entschuldigen Sie die Verzögerung
ich hatte Angst, es könn te dieser dieser Vampir
sein aber als ich Sie durch den Spion gesehen
habe, treten Sie näher leisten Sie mir ein bißchen
Gesellschaft, nein, nein. Und so ging es weiter,
Schlag auf Schlag, der vierte Mord, der fünfte
Mord, und am 5. August schließlich mordete der
Vampir von Brooklyn zum sechsten Mal, sechs Morde
in

Prof. van Dusen und die blutige Botschaft (RIAS
1985)
Eigentlich war es ja mehr als ein Fall, eigentlich
war es ja mehr als ein Fall, es war sogar eine
ganze Reihe von Fällen, mit denen wir es damals in
Berlin zu tun hatten, das blutige Verbrechen im
Hotel Kaiserhof zB, die rätselhaften Vorgänge im
Reichsschatzamt, das Abenteuer im unheimlichen
Irrenhaus, natürlich auch die Affäre um den
Kriminalassistenten im Waschkorb und aber ich will
hier noch nicht alles verraten, nur soviel, alle
diese Einzelfälle waren so verzahnt so miteinander
verbunden, daß sie schließlich und endlich doch
nur einen einzigen Fall ergaben aber was für einen
meine Damen und Herren. Ah! Ein Zimmermä

Prof. van Dusen auf der Hintertreppe (RIAS 1985)
Am Abend des 10.August 1903 gegen 8 Uhr, London
EastEnd, finstere Gegend und finsteres Wetter,
Regen, leichter Nebel, Dämmerung, leere Straßen,
nur abundzu das Rasseln einer Droschke, der Ruf
eines blinden Bettlers und die Schritte zweier
Männer die unter Regenschirmen zielbewußt
voranstreben plötzlich bleiben sie stehen, etwa 20
Meter vor ihnen spielt sich eine merkwürdige Szene
ab, drei Gestalten in langen weißen Mänteln
schleppen einen unförmigen Sack zu einer Kutsche
am Straßenrand. Prof. Hm. Der Sack zappelt. Dies
ungewöhnliche faktum mein lieber Hatch ist mir
nicht entgangen. Hilfe. Und um Hilfe ruft er auch
der Sack. Ohne jeden Zweifel. Wissen sie was Prof
in dem Sack steckt ein Mensch. Was sie nicht sagen
mein lie

Prof. van Dusen: Schall und Rauch (RIAS 1986)
Guten Abend meine Damen und Herren, Sie kennen
mich oder besser gesagt, Sie kennen meine Stimme,
ich bin Hutchinson Hatch, der mehr oder weniger
rasende Reporter aus NewYork ansonsten Chronist
Assistent und Begleiter von Prof DrDrDr Augustus
van Dusen, dem großen Wissenschaftler und genialen
Kriminologen. Amateurkriminologe, mein lieber
Hatch, Amateurkriminologe, allmählich sollten sie
es wissen. Ach Verzeihung Herr Prof, natürlich dem
genialen Amateurkriminologen, der in Ost und West,
in Nord und Süd und überall sonst bekannt ist als
die Denkmaschine, die Geschichte, die ich Ihnen
heute erzählen will, gehört zu den kleineren
Fällen des großen Prof, aber dem großen ist alles
groß und gerade die Affäre um den

Prof. van Dusen trifft Kaiser Wilhelm (RIAS 1986)
Bis heute ist sie ein strenggehütetes Geheimnis
geblieben die sensationelle ja geradezu
unglaubliche Affäre um den deutschen Kaiser
Wilhelm den zweiten, die sich im Sommer des Jahres
1904 auf der ostfriesischen Insel Norderney
zugetragen hat, in der Öffentlichkeit kursierten
damals nur vage Gerüchte, über eine gewisse
delikate Angelegenheit, in der Prof. van Dusen
seiner Majestät unter die Arme greifen konnte,
mehr wußte niemand, außer den direkt Beteiligten
natürlich, aber jetzt ist es soweit, vor ihren
Ohren meine Dam en und Herren, werde ich die
Wahrheit, die volle Wahrheit enthüllen, über einen
der kuriosesten Fälle des großen Kriminologen und
über eine raffinierte Intrige, die beinahe den
Lauf der Weltgeschichte verändert

Prof. van Dusen: Dritte Runde für van Dusen (RIAS
1986)
Der Expreß von Bukarest nach Konstanza donnerte
durch die Nacht, vorbei an galarischen Dörfern, an
Maisfeldern und Schafweiden über die große
Donaubrücke bei Cernavoda und weiter in die platte
Steppenlandschaft der Dobrudscha, es war am 13.
Oktober 1904 gegen 10 Uhr abends, wir hatten ein
ganz anständiges Abendessen hinter uns und
unterhielten uns noch ein bißchen vor dem
schlafengehen, Prof van Dusen war bester Laune und
das kommt wie sie wissen nun wirklich nicht jeden
Tag vor, er hatte gerade die theoretischen
Grundlagen für eine völlig neuartige
Rechenmaschine entwickelt, nebenbei nur so aus
Spaß. Com puter, Computer, so möchte ich das Gerät
nennen. Hört sich sehr interessant an, Prof. Hhm.
Erzählen Sie

Prof. van Dusen und der Leichenräuber (RIAS 1986)
Mr H.Hatch! Mach den Mund zu Tommy und die Tür
auch von außen. Mr Hatch der Chef will Sie
sprechen Mr Hatch. So das wird ja wohl noch ein
bißchen Zeit haben, der Artikel hier muß nämlich
um 5 fertig sein also zieh ab, und komm in einer
Stunde wieder. Sofort hat Mr. De Witt gesagt, sie
sollen alles stehen und liegen lassen, der Chef
ist sauer, Mr Hatch und wissen sie wer bei ihm
ist, Detective Sergeant Caruso. Ach du dicker
Vater. Die Woche fing ja gut an, heute war nämlich
Montag, Montag der 31. Oktober 1898, kein blauer
Montag, eher ein schwarzer, der Chef und Caruso,
bißchen viel auf einmal aber jammern half nichts
wenn Mr DeWitt Chefredakteur des DailyNewYorker
pfeift dann hat Reporter Hutchinson Hatch zu
erschei

Prof. van Dusen und der Mafiamord (RIAS 1986)
Ich schlief, und ich träumte, einen prophetischen
Traum, wie sich herausstellen sollte, ich saß in
einem italienischen Restaurant. Aufessen, essen
Sie auf, Mr. Hatch. Vor mir auf dem Tisch stand
eine Schüssel Spagh etti, so groß wie die Kuppel
vom Capitol. Aufessen, essen Sie auf, Mr Hatch.
Diese gewaltige Menge sollte ich ganz allein
aufessen. Aufessen, essen Sie auf, Mr Hatch. Mein
Chefredakteur saß mir gegenüber. Auf wachen,
wachen Sie auf, Mr Hatch, aufwachen, wachen Sie
auf, Mr Hatch. Nein nein, ich kann nicht mehr.
Bitte Sir wachen Sie auf, Sie werden am Telefon
verlangt. Das war natürlich nicht der
Chefredakteur, das war Henry, mein kombinierter
Kammerdiener, Butler und auch Chauffeur wenn ich
keine Lust habe meinen

Prof. van Dusen und die verschwundenen Millionäre
(RIAS 1987)
Es war die Hochzeit des Jahres, ganz New York
redete darüber und ganz New York war dabei, das
Fußvolk stand draußen und reckte die Hälse, die
geladenen Spitzen der Gesellschaft saßen drinnen
in der kleinen aber feudalen St.Paulskapelle am
Broadway der ältesten Kirche der ganzen Stadt,
Gold Silber und Juwelen glitzerten, Orchideen
dufteten, Unsinn, Orchideen duften nicht, aber sie
waren jedenfalls da, wie alles was Rang und Namen
hatte, denn Bräutigam und Braut gehörten
unbestritten zur absoluten creme de la creme, zu
den oberen 400, wie man in New York sagt. Willst
du, Hutchinson Jefferson Hatch, die hier anwesende
Penelope De Witt, zu deinem dir ehelich
angetrauten Weibe nehmen, sie lieben und ehren bis
daß der Tod

Prof. van Dusen und der schwarze Ritter (RIAS
1987)
Sie wollen mir doch nicht erzählen, Prof, daß Sie
sich für einen englischen König aus dem
Mittelalter inter essieren oder für eine
historische Ausstellung, Sie doch nicht Prof, da
kenn ich Sie besser, Sie sind Prof Dr Dr Dr
Augustus van Dusen, der weltberühmte
Wissenschaftler und Amateurkriminologe, Sie sind
die Denkmaschine. Und Sie mein lieber Hatch sind
zur Zeit mein Chauffeur, darf ich sie ersuchen
sich dieser Tatsache zu erinnern, den Strom ihrer
belanglosen Rede einzudämmen und ihre
Aufmerksamkeit auf die Landstraße zu richten. Ach
wissen Sie Prof, ich kann Automobilfahren und
gleichzeitig reden, das macht mir nichts aus. Aber
mir mein lieber Hatch haben Sie also die Güte sich
mit geschlossenem Mund auf die Lenkung des

Prof. van Dusen in Marokko (RIAS 1987)
Tanger, Marokko, geheimnisvoller Orient, Land der
Wunder und Mysterien, Stätte blutiger Intrigen und
haarsträubender Abenteuer. Was reden Sie da wieder
für ein Unsinn, mein lieber Hatch, wie selbst
Ihnen bekannt sein dürfte, liegt Tanger
keinesfalls im Orient im Osten, vielmehr im
Westen, gen Sonnenuntergang im Maghreb wie der
Araber sagt, ferner. Aber Prof, seien Sie doch
nicht so kleinlich, das ist doch nur der
Aufmacher, die Schlagzeile sozusagen, damit die
Leute herhören. Ein billiger journalistischer
Trick, mein lieber Hatch, unangemessen und
unnötig, immerhin geht es um ein neues Kapitel der
van Dusen Chronik, seit langem erwartet die
Menschheit eine präzise wahrheitsgetreue
Schilderung unserer Erlebnisse in Maro

Prof. van Dusen: Ein Dinosaurier für Prof. van
Dusen (RIAS 1987)
Hören Sie meine Herren hören Sie den Pfiff der
Lokomotive, welch lieblicher welch erhabener
Klang. Lieblich na ich weiß nicht. Im übertragenen
Sinne natürlich, symbolisch wenn sie verstehen was
ich meine, scha uen Sie aus dem Fenster unseres
luxuriösen mit allen Errungenschaften modernster
Technik ausgestatteten Pullmanwagens, hier in
dieser Wüstenei, wo noch unlängst die wilde
Rothaut ihr Leben vertändelte in sinnloser, wohl
gar blutiger Muse, in dieser Wüstenei, meine
Herren, eilt heute ein amerikanisches Dampfroß
zielstrebig fürbaß, ein Bote, ein Wahrzeichen des
unaufhaltsamen Fortschritts. Es ratterte durch den
Süden des Bundesstaates Wyoming, das amerikanische
Dampfroß, rechts und links eintönige Prärie, am
Horizont

Prof. van Dusen und der Fall Hatch (RIAS 1987)
Hutchinson Hatch, der Assistent und treue Chronist
Prof. van Dusens, sitzt in der Klemme, genauer
gesagt in einer Gefängniszelle, welche
geheimnisvollen Machenschaften brachten ihn hinter
Gitter, hören Sie Prof van Dusen und der Fall
Hatch, von Michael Koser. Ok Doc, was sagt der
Fachmann. Nun, eine abschließende Diagnose wird
sich natürlich erst in der Folge einer extensiven
Anamnese stellen lassen, doch bereits nach
kursorischer Examination des Patienten stehe ich
nicht an, die evidente Manifestation einer akuten
Psychose zu konstatieren, welche Psychose so
werden Sie fragen, Lieutenant, lassen Sie mich
Ihnen diese Antwort geben, wir sehen uns mit jenem
spezifischen Syndrom konfrontiert welches gewisse
sich progressiv


 Senf Nr. 3787 von Hörspiele von Michael Koser vom 03.10.2025 um 17.03Uhr
Michael Koser: Professor van Dusen:
Prof. van Dusen: Eine Unze Radium (RIAS 1978)
Wie Sie wahrscheinlich wissen Mr.Hatch ist Radium
ein rätselhaftes praktisch noch unerforschtes
Element. Rätselhaft, praktisch unerforscht. Warum
Mr Hatch, warum sendet Radium Strahlen aus. Ja
warum. Und welche Wirkung haben diese Strahlen.
Wirkungen Strahlen. Diese Fragen vor allem gilt es
zu beantworten Mr Hatch. Meinen Bericht über den
höchst merkwürdigen Fall der verschwundenen Unze
Radium kann ich bei aller Bescheidenheit kaum
besser beginnen als mit dem Gespräch, das ich
damals für meine Zeitung, den Daily New Yorker mit
Prof. Dexter vom physikalischen Institut führte,
Gespräch ist allerdings nicht der rechte Ausdruck,
Prof. Dexter ein Wissenschaftler von der leicht
begeisterten Sorte, hielt mir einen Vortrag

Prof. van Dusen: Das sicherste Gefängnis der Welt
(RIAS 1978)
Ich, meine Herrschaften, ich, Prof. Augustus van
Dusen, Dr. der Philosophie, der
Naturwissenschaften, der Medizin usw usw Mitglied
diverser Akademien und zahlreicher
wissenschaftlicher Gesellschaften ich erklär
hiermit feierlich daß einem wahrhaft intelligenten
Menschen nichts wohlgemerkt nichts unmöglich ist.
Hört hört. Ich habe gesprochen. Mit dem
wahrhaftintelligenten Menschen meinen Sie ja wohl
in erster Linie sich selbst nicht wahr Prof.
Selbstverständlich, mein bester, kenne dich
selbst. Ah. Solon, 6. Jh. vor Chr. Darauf muß ich
was trinken, Ober noch eine Flasche Champagner.
Die Geschichte, die ich Ihnen erzählen möchte,
begann an einem Frühlingsabend bei Chirico in der
5thAvenue wo sich eine kleine aber erlesene
Gesellsch

Prof. van Dusen: Mord bei Gaslicht (RIAS 1978)
Ja, Moment, ich muß erst den Satz zu Ende
schreiben, ja bitte? Hallo? Ja? Spreche ich mit
Mr. Hatch, Mr Hutchinson Hatch vom Daily New
Yorker? Ja und wer sind Sie. Oh natürlich
verzeihen Sie, Henley ist mein Name, Weldon
Henley, erinnern Sie sich noch an mich? Ah ja ich
erinnerte mich an ihn aus den guten alten Zeiten,
als ich noch freier Mitarbeiter bei der eleganten
Welt war und die Spalte Klatsch mit Hatch schrieb,
Sie wissen schon, wer mit wem wo wann wie lange
und bei meinen ungeheuer anstrengenden Recherchen
auf Mitternachtsparties und dergleichen war ich
des öfteren auch auf Mr. Weldon Henley gestoßen,
daß er mir einen unauslöschlichen Eindruck
hinterlassen hatte, kann ich zwar gerade nicht
behaupten, aber aufge

Prof. van Dusen: Der Mann, der seinen Kopf verlor
(RIAS 1979)
Wie so viele Fälle in der ruhmreichen Laufbahn von
Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen, genannt die
Denkmaschine begann auch dieser damit daß James,
van Dusens getreues Faktotum, an die Tür des
Labors klopfte, hinter der sich sein Herr mit
chemischen, vielleicht auch physikalischen oder
biologischen, auf alle Fälle epochalen
Untersuchungen beschäftigte, es war an einem
kühlen Herbstnachmittag, genauer am 20. September
1902. Ja? Herr Professor. Wie oft habe ich ihnen
schon gesagt James daß Sie mich während der
Experimente auf gar keinen Fall stören dürfen. Ja
ich weiß Herr Prof. Nabitte. Entschuldigen sie
Herr Prof aber der Herr läßt sich nicht abweisen.
Welcher Herr. Der Herr an der Tür, Herr Prof, der
Herr der sie un

Prof. van Dusen: Stirb schön mit Shakespeare (RIAS
1979)
Verschwunden? Ja Prof, spurlos verschwunden. Hm.
In Luft aufgelöst, und das praktisch vor meiner
Nase. Nun ja. Und vor 300 Zuschauern. Ach das
klingt schon anders, hat man die Polizei
verständigt. Natürlich und Detective Sergeant
Caruso ist auch schon fleißig am suchen, aber er
wird nichts finden, der Fall ist so rätselhaft, so
unerklärlich, daß nur einer ihn lösen kann, Prof
Dr Dr Dr Augustus van Dusen genannt die
Denkmaschine und deshalb bin ich hier. Sehr
schmeichelhaft mein lieber Hatch, ich glaube Ihr
Fall interes siert mich, erzählen Sie mir die
Geschichte. Ja. Die ganze Geschichte mit allen
Einzelheiten von Anfang an. Also ich war gestern
abend im Theater. Die ganze Welt ist Bühne und
alle Frauen und Männer bloße Spiele

Prof. van Dusen: Die Perlen der Kali (RIAS 1979)
Man schrieb den 7.Mai des Jahres 1903, es war
Frühling in NewYork, im Central Park blühten die
Krokusse, die Wolkenkratzer am Timessquare
schossen in die Höhe und in der Wallstreet
vermehrten sich die Doll ars auf wunderbare Weise,
nicht daß von all dem viel zu sehen gewesen wäre,
es nämlich dunkel, genauer eine halbe Stunde vor
Mitternacht, ganz davon abgesehen, daß der New
Yorker Frühling mich gerade jetzt ziemlich kalt
ließ, denn ich war dabei, meine geliebte Vater-
und Heimatstadt für längere Zeit zu verlassen.
Alle Besucher von Bord bitte. Mein Name ist Hatch,
Hutchinson Hutch, Reporter beim Daily New Yorker,
dem Weltblatt der Weltstadt und wenn Sie jetzt
fragen warum ich mich vom Broadway verabschiede um
die

Prof. van Dusen: Whisky in den Wolken (RIAS 1979)
Hoch, da, da geht er hoch, sehen Sie doch, Prof,
er steigt, er steigt. Ja was haben Sie denn
erwartet, natürlich steigt er, er muß ja steigen.
Und wie er steigt Prof, jetzt muß er schon 500m
hoch sein mindestens 600, 700, das geht ja wie die
Feuerwehr. Die physikalischen Eigenschaften des
Wasserstoffgases wie ich soeben auszuführen
gedachte als Sie mich unterbrachen bedingen doch.
Um Gotteswillen, eine Explosion an Bord, eine
Stichflamme, das Gas, das Gas hat sich entzündet,
der Ballon steht in Flammen, er stürzt ab, oh
Gott, wie, wie konnte das geschehen, Prof. Das,
mein lieber Hatch muß und wird untersucht werden,
nehmen Sie den Hut ab, was wir hier mitansehen ist
nicht nur das Ende eines großen wissenschaftlichen
Unternehmens

Prof. van Dusen: Wettbewerb der Detektive (RIAS
1979)
Wenn jemand behauptet der Fall des verschwundenen
Ministers sei der ungewöhnlichste in der langen
ruhmreichen Laufbahn von Prof Dr Dr Dr Augustus
van Dusen genannt die Denkmaschine, dann werde ich
bestimmt nicht widersprechen, und der Prof. selbst
wohl auch nicht, dabei fing alles ganz harmlos an,
ich saß in unserem Londoner Hotel dem Savoy am
Kamin und studierte die Times vom Tage. Irland
Einfuhrzoll für Getreide, nicht viel los in der
Politik, ah Hofnachrichten, 9 September 1903,
seine Majestät König Edward der 7. hält sich
zurzeit in Schloß Roche Abbey bei Doncaster auf,
um die dortigen Galopprennen mit seinem Besuch zu
beehren, dem gehts gut, auch Innenminister Lord
Chesterfield befindet sich nicht in Lon

Prof. van Dusen: Ein Mörder bei Madame Tussaud
(RIAS 1979)
London 16. November 1903, am frühen Abend,
typisches englisches Herbstwetter, Regen, Kälte,
Nebel, während Big Ben die sechste Stunde schlägt,
geschieht im vornehmen Hotel Savoy am Victoria
Embankment folgendes: ein Kellner in der Hand ein
Tablett mit einem Sektkühler, einer Flasche und
einem Glas stürzt in das Büro des Hoteldirektors,
bleich wie der Tod. Herr Direktor Mr Bunny Sir.
Was soll denn das wiederum heißen, seit wann ist
es im Savoy Sitte, ohne Anmeldung und ohne
anzuklopfen in das Büro des Direktors
einzudringen. Aber, aber Herr Direktor. Sie sind
doch Kellner bei uns, wie ich sehe, Name. Max, Max
Nicholas Zimmerkellner im vierten Stock, aber aber
hören Sie doch Herr Direktor. Und Sie sind, wie
ich eben

Prof. van Dusen: Lebende Bilder - toter Mann (RIAS
1979)
Calais, Calais, der Expreß nach Paris fährt in
Kürze ab, beim Einsteigen bitte beeilen. Ah
Frankreich Prof la belle France, das Land der
Kultur und der Lebensfreunde, Jack Offenbach, die
Kathedrale von Chartres, Emil Zola,
Tivolibouexiere, Champagner, Trüffel, Schnecken
mit Knoblauch. Wie ich schon des öfteren
Gelegenheit hatte festzustellen mein lieber Hatch,
Sie besitzen einen bemerkenswerten Sinn für das
unwesentliche. So. Zum Express nach Paris bitte
einsteigen und die Türen schließen, der Zug fährt
ab. Was hätte ich denn Ihrer Meinung nach erwähnen
sollen, Prof. Vor allem doch dieses, daß sich in
Frankreich zur Zeit ein für unsere gesamte
Zivilisation bedeutungsvoller, ja wegweisender
Prozeß vollzieht, ich meine die Verbind

Prof. van Dusen: Sein erster Fall (RIAS 1979)
Einer, zwei, drei, vier, fünf, sechs sieben. Am
frühen Morgen hatten wir Paris verlassen, die
Grenzkontrolle lag hinter uns und jetzt fuhren wir
quer durch das deutsche Reich, ich langweilte mich
ungeheuer, der Zug hatte keinen Speisewagen und
draußen gabs nichts zu sehen, nur Wiesen und
Wälder, abundzu einen Kirchturm oder einen Ochsen
auf dem Feld. Was um alles in der Welt treiben sie
denn da, Hatch. Siebzehn, ich zähle die Ochsen
draußen auf dem Feld, achtzehn. Ochsen zählen sie,
ohne Frage eine Tätigkeit die Ihnen angemessen
ist, mein lieber Hatch, darf ich dennoch darum
bitten, daß sie das einstellen, sie stören mich.
Was soll ich denn tun Prof, mir ist langweilig.
Nehmen sie sich ein Beispiel an mir, arbeiten sie.
Prof. Dr.

Prof. van Dusen: Stimmen aus dem Jenseits (RIAS
1980)
Kennen Sie Bad Emsingen, nein, na dann lassen Sie
sich mal was aus dem Baedeker vorlesen, Band
Mitteldeutschland, Ausgabe von 1903, ja hier, im
Herzen des Fürstentums Schleuß-Reitz-Wittgenstein,
inmitten grüner Wälder und ausgedehnter Weinberge,
liegt Bad Emsingen, mit 2000 Einwohnern nach der
Hauptstadt Wittgenstein die größte Ortschaft des
Fürstentums, Kenner deutscher Badeorte werden hier
zwar die internationale Atmosphäre vermissen, wie
sie etwa Kissingen oder Baden-Baden auszeichnet,
wer jedoch Ruhe sucht und Linderung von Leiden des
Verdauungs- und Nervensystems, wird beides in Bad
Emsingen finden, das heilkräftige Wasser der
Fürstenquelle wird allgemein gerühmt, der
gepflegte Kurpark und die

Prof. van Dusen: Wer stirbt schon gern in Monte
Carlo (RIAS 1980)
Mesdames, faites vos jeux, rien ne va plus,
dixneuf rouge impair passe. Wieder nix dann auf
ein neues. Mes dames, faites vos jeux, rien ne va
plus, huit noir pair manque. Danke mein Freund,
hier für die Bank. Merci Monsieur de Marquis.
Sagenhaft Marquis, 6000 Franc und das heute abend
schon zum 12 mal oder. Zum 13, Milord. Sagenhaft,
gestern eine runde viertel Million, heute, wieviel
haben Sie heute gewonnen. Genau 78 000 Franc,
bisher. Sagenhaft. Dem glücklichen Milord schlägt
keine Stunde, Sie haben ja auch nicht gerade Pech
gehabt. Mein Gott Marquis die paar 1000 Franc
nicht der Rede wert. Mesdames, faites vos jeux.
Montecarlo mehr brauche ich nicht zu sagen, Sie
wissen bescheid, Säulen und Samt, Kristallüster,
Gold auf

Prof. van Dusen: Rotes Blut und weißer Käse (RIAS
1980)
Ah das ist eine Luft, was meine Herren, weich wie
Samt, klar wie ein Bergquell, rein wie ein frisch
gebadetes Baby. Kaum Kohlenmonoxid, keine
Schwefelverbindungen. Die schiere Gesundheit meine
Herren, Natur atmen sie, atmen sie tief durch.
Eine gute Havanna wäre mir lieber. Aber Hatch.
Nein keine Sorge Prof, ich verkneife mir meine
unnatürlichen Gelüste. So ist es recht Mr. Hatch,
lassen sie alles hinter sich, was den Menschen an
der wahren Entfaltung seines ichs hindert, Nikotin
und Alkohol, einschnürende Kleidung, die
Konventionen der sog. Gesellschaft, das
nervenzerfetzende Chaos der großen Städte. Ach New
York, hätten Sie mich bloß nicht erinnert, Dr.
Pontifex, Broadway, Times Square, Central Park,
die Freiheitsstatue, wie

Prof. van Dusen: Zocker, Zossen und Zinnober (RIAS
1980)
Mitten in Europa liegt das deutsche Kaiserreich,
mitten in Deutschland liegt Berlin, mitten in
Berlin liegt die Straße unter den Linden, und
mitten auf dieser Straße befanden sich am 24. Juni
1904 unter hunderten von Menschen zwei
amerikanische Weltreisende, Prof DrDrDr Augustus
van Dusen, die Denkmaschine zu benannt und meine
Wenigkeit Hutchinson Hatch, es war ein herrlicher
Tag, die Passanten trugen Musselin kleider sofern
weiblich und falls männlich Flanellanzüge und
Panamahüte, die Sonne schien und über die Straße
zog die Wache mit klingendem Spiel, die Luft roch
nach Sommer, nach Blüten, Kiefernharz, Staub und
Schweiß, nach Bier und nach Knackwurst mit
Mostrich, aber was wir zu diesem Zeitpunkt noch
nicht w

Prof. van Dusen: Duell der Giganten (RIAS 1980)
In Rußland ist alles anders, als wir gestern aus
Berlin abfuhren war es der 19. Juli 1904, und
heute in Rußland hatten wir nicht etwa den 20.
Juli, nein wir waren ganze 13 Tage zurück und
schrieben erst den 7. Juli 1904, und warum, weil
die Russen immer noch einen Kalender aus dem
Altertum haben und den haben sie, weil sie
unbedingt anders sein wollen als alle andern.
Sankt Petersburg hier Sankt Petersburg, Warschauer
Bahnhof, Endstation, alles aussteigen. Das war
vielleicht auch der Grund, weshalb der Fall, der
uns in St. Petersburg erwartete, sich so sehr von
den Fällen unterschied, mit denen es Prof. Dr. Dr.
Dr. Augustus van Dusen genannt die Denkmaschine,
ansonsten zu tun hatte, nicht weil es um die
Kronjuwelen des Zaren ging

Prof. van Dusen: Das Gefängnis des Grafen Dracula
(RIAS 1980)
Glauben Sie mir, Prof. van Dusen darf man keinen
Moment aus den Augen lassen, ein einziges Mal habe
ich es getan und prompt rutschte der große Mann
bis über die Ohren in die Bredouille aus der er
sich dann ganz allein herausarbeiten mußte, ohne
seinen getreuen Freund und Helfer Hutchinson
Hatch, es war in Sofia, im Herbst des Jahres 1904,
der Prof. hatte einen ungeheuerlichen Fall
aufgeklärt, in den Kronprinz Boris verwickelt
gewesen war und deshalb lebten wir als Ehrengäste
des fürstlichen Hofes wie die Maden im Speck, ich
fing an mich zu langweilen und als sich mir die
Gelegenheit zu einer Spritztour über die Gren ze
bot griff ich sofort zu, in Mazedonien war damals
der Teufel los, bulgarische Banditen, serbische
Komita

Prof. van Dusen: Im Harem sitzen heulend die
Eunuchen (RIAS 1981)
Konstantinopel, Konstantinopel ist die Königin der
Städte, hat mal jemand gesagt, und dieser jemand
hat gar nicht so unrecht, Konstantinopel ist
wunderschön, wenn man nicht allzunah rangeht, gute
drei Wochen waren wir jetzt schon hier wir hatten
alle Sehenswürdigkeiten besichtigt, die
HagiaSophia, die Eyüpmosmo schee, das Kloster der
heulenden Derwische, den alten Sultanspalast und
jetzt war uns langweilig, präziser gesagt mir war
langweilig, der Prof. langweilt sich bekanntlich
nie, er arbeitete fleißig, vielleicht an seiner
atomaren Strukturtheorie oder an einer neuen
Erfindung, während ich aus dem Fenster unseres
Salons im Pera Palace Hotel lehnte und die
Aussicht beguckte, die hauptsächlich aus dem
städtischen Zentralfriedhof

Prof. van Dusen: Der Fluch des Pharao (RIAS 1981)
Luxor meine Herrschaften, wir sind in Luxor
gelandet, zur Besichtigung der altägyptischen
Tempel von Theben hier aussteigen. Merkwürdig. Was
ist merkwürdig Prof. Benedict. Wieso ich seh ihn
nicht. Ja das ist ja gerade das merkwürdige, mein
lieber Hatch, ich sehe ihn nämlich auch nicht,
dabei habe ich ihn sehr nachdrücklich gebeten uns
an der Landungsstelle abzuholen, das fängt ja gut
an. So wie es anfing, sollte es auch weitergehen
in der Geschichte vom Fluch des Pharao und von den
drei Leichen im Tal der Könige, damit meine ich
nicht, daß sich aus einer Touristenreise ein
komplizierter Kriminalfall entwickelt, das ist
normal wenn Prof DrDrDr Augustus van Dusen die
weltberühmte Denkmaschine durch die Lande zieht,
er

Prof. van Dusen: Hatch will heiraten (RIAS 1981)
Ich weiß gar nicht, ob ich sie Ihnen überhaupt
erzählen soll, die Geschichte von der Prinzessin
aus Ruritanien und von der merkwürdigen Hochzeit
an Bord der Ormuz, ein richtiger Kriminalfall ist
sie eigentlich nicht und deshalb hat sie in meiner
Chronik der Abenteuer von Prof v. Dusen an sich
auch nichts zu suchen aber dann frage ich mich was
würde wohl der Prof dazu sagen. Mein lieber Hatch
was haben sie gegen die Geschichte. Ach wissen Sie
Prof. Wenn ich recht verstehe, ist sie Ihnen nicht
kriminell genug. Genau Prof. Mein lieber Hatch, da
kann ich sie beruhigen, Dummheit ist doch auch
kriminell, ganz zu schweigen von Betrug,
Vortäuschung falscher Tatsachen. Eigentlich habe
ich mehr an Mord und Totschlag gedacht. Mord

Prof. van Dusen: Der Kopfjäger von Singapur (RIAS
1981)
Ahaha und auch das dürfte Sie interessieren, meine
Herren, in den drei Jahren seit meinem Amtsantritt
ist der Ananasexport der Kolonie um 17,6 Prozent
gestiegen, haha, um 17,6 Prozent meine Herren. Was
Sie nicht sagen. Gewaltig. Ja nicht wahr, noch ein
Glas Portwein. Ich weiß nicht. Danke Sir Francis,
aber ich fürchte, es ist bereits 2 Uhr. Ja. Sir
Francis? Ja Gates? Inspector Boggles, Sir Francis,
er wünscht sie zu sprechen. Aber Gates, ich habe
mir jede Störung strikt verbeten, einen Gast wie
Prof. van Dusen hat man schließlich nicht alle
Tage. Och zu gütig, Sir Francis. Habe ich ihnen
nicht befohlen, mich auf gar keinen Fall mit
dienstlichen Angelegenheiten zu behelligen. Sir
Francis. Antworten Sie, Gates, habe ich oder habe

Prof. van Dusen: Doktor Tschu Man Fu (RIAS 1981)
Prost Prof. Auf mein Wohl und auf Ihres natürlich
auch mein lieber Hatch. Ah Champagner. Ja. Nie
wieder Ziegeltee mit Mehl und ranziger Butter,
keine stinkenden Yaks mehr, keine getrockneten
Kamelfladen, auf die Zivilisation. Auf die
Wissenschaft mein lieber Hatch. Die Wissenschaft
war schuld ich meine an unserer Expedition nach
Zentralasien, Prof van Dusen hatte in
tibetanischen Lamaklöstern die Mysterien
orientalischer Medizin studiert, Akupunktur z.B.,
wissen Sie was das ist, wenn Sie Kopfschmerzen
haben, piekt man Ihnen eine silberne Nadel in den
großen Zeh und dann sind die Kopfschmerzen weg
oder auch nicht, die Reise war sehr anstrengend
gewesen, aufregend auch durch einen
außergewöhnlichen Kriminalfall im Klos

Prof. van Dusen: Robinsons Insel (RIAS 1981)
Neptun bin ich der Herr und Meister des Ozeans und
seiner Geister, es ist daher mein gutes Recht, die
Tauf zu halten recht und schlecht so wie es
schreibt die Sitte vor wenn man fährt über den
Äquator. Bravo. Char mo. Danke sehr, vielen Dank,
danke. Das poetische Kunstwerk, das sie eben
gehört haben, stammt nämlich von mir, ich darf
mich vorstellen, Hutchinson Hatch, Reporter,
Verseschmied nur bei besonderen Anlässen bei einer
Äquatortaufe zum Beispiel, was wäre so eine Taufe
ohne den Meeresgott Neptun, und was wäre Neptun,
ohne einen Monolog in geschliffenen Versen. So
will ich denn zur Taufe schreiten, und euch ein
kühles Bad bereiten, denn Untertauchen das muß
sein. Untertauchen wie dumm. Also wissen Sie Lord
Chip

Prof. van Dusen: Die Erde hat ihn wieder (RIAS
1982)
Ruhe, Ruhe oder ich lasse den Saal räumen, fahren
Sie mit der Befragung Ihres Zeugen fort Herr
Staatsanwalt. Also eine Bombe, Prof. Kleinstein.
So ist es. Begründen Sie diese Feststellung.
Einspruch euer Ehren, die Antwort wäre eine reine
Schlußfolgerung des Zeugen und insofern
unzulässig. Einspruch stattgegeben. Mein Zeuge ist
als wissenschaftlicher Sachverständiger durchaus
qualifiziert. Einspruch stattgegeben. Mr.
Hamburger. Stellen wir die Frage anders, Prof
Kleinstein, was haben Sie entdeckt, als Sie im
Auftrag der Polizei den Tatort untersuchten. Nun,
Spuren von Natriumnitrat, von Kollodium, von
Nitroglykol. Und Nitr oglykol, Natriumnitrat und
Kollodiumwolle sind die Hauptbestandteile von
Ammongelit, ist das so richtig

Prof. van Dusen und der Zirkusmörder (RIAS 1982)
Popeye ist tot, Popeye ist tot Prof. Wer ist tot.
Popeye Prof. Und wer, wenn Sie mir die Frage
gestatten, ist Popeye. Aber Prof, Sie kennen
Popeye nicht, gehen Sie denn nicht in den Zirkus.
Ich bitte Sie, derart kindlichen um nicht zu sagen
kindischen Vergnügungen kann ein seriöser Mensch
wohl nur wenig abgewinnen. So, nun ja also Popeye
ist ich meine war eine unserer größten
Attraktionen, Popeye der schlaue Schimpanse, denkt
und handelt wie ein Mensch. Ein Schimpanse, ein
Menschenaffe der Spezies pantroglodytes, mein
lieber Mr. Mr. Bailey, James Bailey, Direktor und
Miteigentümer des Zirkus Barnum & Bailey, der
größten Show der Welt, drei Manegen, 1000
Mitarbeiter, gigantische Tiershow,
Monstrositätenkabinett. Und wenn

Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo (RIAS
1982)
März 1904, Vorfrühling, Vorfrühling in Paris, wer
irgend konnte ging spazieren an der Seine, im
BoisdeBo ulogne, nur einer nicht ProfDrDrDr
Augustus van Dusen bekannt als die Denkmaschine
dabei hätte er eine kleine Erholung gut brauchen
können, erst vor kurzem hatte er nämlich den
komplizierten Fall des teuflisch en
Cinematografenmörders erfolgreich abgeschlossen
und jetzt wandelte er schon wieder auf
kriminologischen Pfaden, das heißt genaugenommen
wandelte er nicht, er saß, er saß und starrte auf
den Bildschirm eines hochmodernen
Röntgenstrahlapparats. Was glauben Sie, Prof. Ich
glaube nicht, Monsieur Popelotte, ich weiß. Um so
besser, was wissen Sie. Man hat Ihnen etwas, wie
sagt man in Unterweltkreisen, mein lieb

Prof. van Dusen und der schreckliche Schneemensch
(RIAS 1982)
Wie hat es eigentlich genau angefangen, wie hat es
eigentlich genau angefangen, unser unglaubliches
Abenteuer in Tibet, der Fall, der in meinen
Aufzeichnungen den Titel trägt Prof. van Dusen und
der schreckliche Schneemensch, jedenfalls nicht
mit dem schrecklichen Schneemensch, hm, der kam
erst später nach dem Typ der plötzlich in unserem
Lager auftauchte. Hallo sie da. Mitten in der
Wüste. Hören sie mal alter Knabe. Es war am Abend
des 20. September 1905, wir hatten gegessen, falls
man das essen nennen kann, Ziegeltee mit Fett und
Gerstenmehl wie jeden Abend, und wie jeden Abend
duftete es lieblich nach ranziger Yakbutter und
angeschmorten Kamelfladen, letztere pflegen die
Mongolen als Brennmaterial zu benutzen

Prof. van Dusen auf dem Hochseil (RIAS 1983)
Hört den Meister, der Meister ist alles, ihr seid
nichts, ihr seid Werkzeuge, ihr seid willenlos,
für euch zählt nur eins, der Wille des Meisters.
Drei Menschen stehen erstarrt, gebannt vor einem
vierten, und dieser vier te ist ein Mann im
Schatten, ein Mann mit gewaltigem schwarzen Bart
und unheimlich stechenden Augen, Ort des
Geschehens, ein Zimmer in einem Wohnhaus, irgendwo
in Athen, Zeit 29. August 1904, am späten Abend.
Ihr wißt was ihr zu tun habt, jeder einzelne von
euch, Diavolo. Ja Meister. Elastico, Elastico ah
ja richtig, Elastico ist ja bereits drüben am
Tatort, Fatima. Jawohl, Meister. Merlini. Meister,
ich höre und gehorche. Es wird Ihnen aufgefallen
sein, meine Damen und Herren, ich selbst,
Hutchinson Hatch weithin

Prof. van Dusen: Wo steckt Prof. van Dusen? (RIAS
1983)
Mein lieber Hatch, vor mir so weit das Auge reicht
die tiefblauen Wasser des Golfs von Neapel, zur
rechten Sorrent und die vielbesungene Insel Capri,
zu linken die majestätische Silhouette des Vesuv
der seine schmale Rauchfahne über den gleichfalls
tiefblauen Himmel zieht, bei solch grandiosem
Panorama mag es verzeihlich sein, daß ein
ansonsten eher nüchterner Wissenschaftler und
nicht zu vergessen Amateurkriminologe ein wenig
ins schwärmen gerät, o bella Napoli. Der Brief des
Prof. erreichte mich am 13. Juli 1904 in einem
kleinen Tessiner Gasthof nahe dem Monte Paradiso,
ein interessanter Fall lag hinter uns, in meiner
van Dusen Chronik trägt er den Titel Rotes Blut
und weißer Käse, vielleicht erinnern Sie sich und
vielleicht

Prof. van Dusen und der grundlose Mord (RIAS 1983)
Erhebet euch von euren Sitzen, das hohe Gericht
betritt den Saal, Sie bleiben stehen Angeklagter,
Ihr Name ist Frederick Oconnor. Jawoll.
Frederickoconnor sie werden beschuldigt am 6.Juli
1903 in seiner Majestät Hauptstadt London Sir
Philip Evan-Burnes heimtückisch und mit Vorbedacht
ermordet zu haben, erklären sie sich für schuldig
oder für nicht schuldig. Nicht schuldig. Mylord.
Hä, ja dann wollen wir mal anfangen, äh wer hat
das Wort. Der Vertreter der Anklage, Mylord.
Wirklich, äh also das Wort hat der Vertreter der
Anklage, äh der Anklage, wie heißt er denn. Sir
James Bladderstone, Mylord. Äh wie, Bladderstone,
merkwürdiger Name, na ja bitte, Sir James
Bladderstone. Mylord, meine Herren Geschworenen,
Mord, vorsätzli

Prof. van Dusen gegen das Phantom (RIAS 1983)
Ein wunderschöner Märzmorgen im Jahre des Herrn
1904, die Sonne war gerade aufgegangen und schien
herab auf Meereswellen, Strand, Klippen und auf
zwei Figuren die über den noch feuchten Sand
dahinspazi erten, es waren sie werden es sich
gedacht haben Prof DrDrDr Augustus van Dusen
allerorten gerühmt als Wissenschaftler als
Kriminologe kurz als die Denkmaschine und meine
Wenigkeit Hutchinson Hatch, wenig er gerühmt aber
doch ganz zufrieden, das heißt im allgemeinen,
diesmal war ich ausgesprochen sauer denn ungerührt
von der schönen Umgebung hielt der Prof mir wieder
mal eine Moralpredigt. Wie oft mein lieber Hatch
habe ich es Ihnen nun schon sagen müssen. Na
bestimmt einige hundert Mal. Nikotin auch in
kleinen

Prof. van Dusen und das Auge des Zyklopen (RIAS
1984)
Ruhe Maureen O Shaughnessy genannt die Sirene, Sie
sind festgenommen. Aus welchem Grund nehmen Sie
mich fest. Diebstahl, sie stehen im dringenden
Verdacht heute abend im Hause von Mr Osgood P
Quackenbush dem diesen gehörigen Rubin Auge des
Zyklopen entwendet zu haben. Das müssen sie
beweisen. Haha, Carusos Gesicht hätten Sie sehen
sollen, Prof, so lang, er hätte sich bequem mit
seinen Plattfüßen selbst drauftreten können und
als die Sirene dann schließlich abgeführt wurde,
stand er da wie ein Häufchen Unglück und sagte
immer wieder, was mach ich bloß, was mach ich
bloß, ich bin verantwortlich für das Auge des
Zyklopen und jetzt ist das Ding weg, es war zu
schön. Mein lieber Hatch. Ja Prof. Habe ich mich
nicht

Prof. van Dusen und der fliegende Teppich (RIAS
1984)
Zählen Sie 2 und 2 zusammen, mein lieber Hatch,
vorbei, Prof, ein für alle mal vorbei, weißt du
was das macht, zwei und zwei. Ja weiß doch jeder
vier. Vier, ich will dir mal sagen, zwei und zwei
ist fünf. Ach was. Oder sechs oder drei oder 77,
nur nicht vier, niemals. Ist ja recht Kamerad,
trinken wir noch einen. Natürlich trinken wir noch
einen, Herr Wirt. Ja. Whisky für mich und meinen
Freund. Whisky gibts hier nicht, hab ich doch
schon dreimal gesagt, na, zwei Absinth, am besten
lasse ich die Flasche auch gleich da. Oh, das ist
ja scheußliches Zeug. Nimms, wie es kommt,
Kamerad, spül alles runter, Prost. In der Stadt
Oran an der nordafrikanischen Küste liegt die zu
recht weithin unbekannte Hafenkneipe zum karierten
Kakadu, und

Prof. van Dusen hilft Scotland Yard (RIAS 1984)
Woran es liegt, weiß ich nicht, vielleicht an Big
Ben oder an ScotlandYard oder einfach an der
Atmosphäre London, London, das weiß jeder, London
ist die Weltmetropole der Kriminologie und wenn
sich in London eine Persönlichkeit aufhält die man
wohl mit fug und recht als Weltmeister der
Kriminologie, der Amateurkriminologie bezeichnen
darf, dann ergibt das eine erlesene Mischung,
Kaviar für Krimikenner sozusagen, denken sie an
den grundlosen Mord, an die Verbrecherjagd im
Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds, denken
sie vor allem an den Fall des geheimnisvollen
Mörders der seine Tat vorher ankündigte, aber da
fällt mir ein an den Fall können sie ja gar nicht
denken weil sie ihn noch nicht kennen, das muß
anders wer

Prof. van Dusen und der Schatz des Maharadschas
(RIAS 1984)
Es war am frühen Morgen des 3. April 1905, seiner
großbritannischen Majestät Passagierschiff Ormuz
unt er Kapitän Bleker lief in den Hafen von Bombay
ein. Da liegt es vor uns Prof, Indien, das Land
der Geheim nisse, das Land der Wunder. Für den
Wissenschaftler mein lieber Hatch gibt es keine
Wunder. Für den Jou rnalisten um so mehr, ich bin
gespannt, was wir hier erleben werden.
Interessanter als das, was sie gerade hinter sich
haben, kann es kaum sein, ich sage nur Prinzessin
Lascaris von Ruritanien. Prof. Besagte Prinz essin
war gar keine, das wissen sie wenn sie das Kapitel
meiner van Dusen Chronik kennen, das den Titel
trägt Hatch will heiraten, der Titel sagt alles,
ich hatte mich wie ein rechter Blopskopp verhalten
und wenn

Prof. van Dusen im wilden Westen (RIAS 1985)
Barranca, hier Barranca, beim Einsteigen beeilen
und die Türen schließen. Trostloses Nest. In der
Tat... Prof. Mein lieber Hatch, was gibt es denn.
Sehen Sie mal zur Tür, ein Indianer, ein richtiger
Indianer, in unserem Abteil. Und deshalb stören
Sie mich beim lesen in meinen Forschungen. Hugh
ich heilige Pfeife des Friedens, welche dem großen
Geist wohlgefälligen Rauch zum Himmel sendet,
großes Häuptling der Pueblos, hugh. Ja sehr
erfreut, Prof. van Dusen. Prof doch nicht so.
Hugh, er Prof. Dr.Dr.Dr.Augustus van Dusen, großer
Wissenschaftler und Kriminologe.
Amateurkriminologe, bitte. Großer Wissenschaftler
und Amateurkriminologe, welcher unter allen
Bleichgesichtern bekannt und berühmt ist als die
Denkmaschine

Prof. van Dusen und der Vampir von Brooklyn (RIAS
1985)
Ach Sie sinds kommen Sie rein, bleiben Sie nicht
an der Tür stehen, was haben Sie denn auf dem
Herzen ah nein. Am 20. Juli 1902 schlug der Vampir
von Brooklyn zum erstenmal zu... Ah da sind Sie ja
pünktlich wie immer, unser Tee wartet schon, was
haben Sie denn auf einmal, ah. Der zweite Mord des
Vampirs geschah am 24. Juli… der dritte am 26.
Juli. Guten Tag, entschuldigen Sie die Verzögerung
ich hatte Angst, es könn te dieser dieser Vampir
sein aber als ich Sie durch den Spion gesehen
habe, treten Sie näher leisten Sie mir ein bißchen
Gesellschaft, nein, nein. Und so ging es weiter,
Schlag auf Schlag, der vierte Mord, der fünfte
Mord, und am 5. August schließlich mordete der
Vampir von Brooklyn zum sechsten Mal, sechs Morde
in

Prof. van Dusen und die blutige Botschaft (RIAS
1985)
Eigentlich war es ja mehr als ein Fall, eigentlich
war es ja mehr als ein Fall, es war sogar eine
ganze Reihe von Fällen, mit denen wir es damals in
Berlin zu tun hatten, das blutige Verbrechen im
Hotel Kaiserhof zB, die rätselhaften Vorgänge im
Reichsschatzamt, das Abenteuer im unheimlichen
Irrenhaus, natürlich auch die Affäre um den
Kriminalassistenten im Waschkorb und aber ich will
hier noch nicht alles verraten, nur soviel, alle
diese Einzelfälle waren so verzahnt so miteinander
verbunden, daß sie schließlich und endlich doch
nur einen einzigen Fall ergaben aber was für einen
meine Damen und Herren. Ah! Ein Zimmermä

Prof. van Dusen auf der Hintertreppe (RIAS 1985)
Am Abend des 10.August 1903 gegen 8 Uhr, London
EastEnd, finstere Gegend und finsteres Wetter,
Regen, leichter Nebel, Dämmerung, leere Straßen,
nur abundzu das Rasseln einer Droschke, der Ruf
eines blinden Bettlers und die Schritte zweier
Männer die unter Regenschirmen zielbewußt
voranstreben plötzlich bleiben sie stehen, etwa 20
Meter vor ihnen spielt sich eine merkwürdige Szene
ab, drei Gestalten in langen weißen Mänteln
schleppen einen unförmigen Sack zu einer Kutsche
am Straßenrand. Prof. Hm. Der Sack zappelt. Dies
ungewöhnliche faktum mein lieber Hatch ist mir
nicht entgangen. Hilfe. Und um Hilfe ruft er auch
der Sack. Ohne jeden Zweifel. Wissen sie was Prof
in dem Sack steckt ein Mensch. Was sie nicht sagen
mein lie

Prof. van Dusen: Schall und Rauch (RIAS 1986)
Guten Abend meine Damen und Herren, Sie kennen
mich oder besser gesagt, Sie kennen meine Stimme,
ich bin Hutchinson Hatch, der mehr oder weniger
rasende Reporter aus NewYork ansonsten Chronist
Assistent und Begleiter von Prof DrDrDr Augustus
van Dusen, dem großen Wissenschaftler und genialen
Kriminologen. Amateurkriminologe, mein lieber
Hatch, Amateurkriminologe, allmählich sollten sie
es wissen. Ach Verzeihung Herr Prof, natürlich dem
genialen Amateurkriminologen, der in Ost und West,
in Nord und Süd und überall sonst bekannt ist als
die Denkmaschine, die Geschichte, die ich Ihnen
heute erzählen will, gehört zu den kleineren
Fällen des großen Prof, aber dem großen ist alles
groß und gerade die Affäre um den

Prof. van Dusen trifft Kaiser Wilhelm (RIAS 1986)
Bis heute ist sie ein strenggehütetes Geheimnis
geblieben die sensationelle ja geradezu
unglaubliche Affäre um den deutschen Kaiser
Wilhelm den zweiten, die sich im Sommer des Jahres
1904 auf der ostfriesischen Insel Norderney
zugetragen hat, in der Öffentlichkeit kursierten
damals nur vage Gerüchte, über eine gewisse
delikate Angelegenheit, in der Prof. van Dusen
seiner Majestät unter die Arme greifen konnte,
mehr wußte niemand, außer den direkt Beteiligten
natürlich, aber jetzt ist es soweit, vor ihren
Ohren meine Dam en und Herren, werde ich die
Wahrheit, die volle Wahrheit enthüllen, über einen
der kuriosesten Fälle des großen Kriminologen und
über eine raffinierte Intrige, die beinahe den
Lauf der Weltgeschichte verändert

Prof. van Dusen: Dritte Runde für van Dusen (RIAS
1986)
Der Expreß von Bukarest nach Konstanza donnerte
durch die Nacht, vorbei an galarischen Dörfern, an
Maisfeldern und Schafweiden über die große
Donaubrücke bei Cernavoda und weiter in die platte
Steppenlandschaft der Dobrudscha, es war am 13.
Oktober 1904 gegen 10 Uhr abends, wir hatten ein
ganz anständiges Abendessen hinter uns und
unterhielten uns noch ein bißchen vor dem
schlafengehen, Prof van Dusen war bester Laune und
das kommt wie sie wissen nun wirklich nicht jeden
Tag vor, er hatte gerade die theoretischen
Grundlagen für eine völlig neuartige
Rechenmaschine entwickelt, nebenbei nur so aus
Spaß. Com puter, Computer, so möchte ich das Gerät
nennen. Hört sich sehr interessant an, Prof. Hhm.
Erzählen Sie

Prof. van Dusen und der Leichenräuber (RIAS 1986)
Mr H.Hatch! Mach den Mund zu Tommy und die Tür
auch von außen. Mr Hatch der Chef will Sie
sprechen Mr Hatch. So das wird ja wohl noch ein
bißchen Zeit haben, der Artikel hier muß nämlich
um 5 fertig sein also zieh ab, und komm in einer
Stunde wieder. Sofort hat Mr. De Witt gesagt, sie
sollen alles stehen und liegen lassen, der Chef
ist sauer, Mr Hatch und wissen sie wer bei ihm
ist, Detective Sergeant Caruso. Ach du dicker
Vater. Die Woche fing ja gut an, heute war nämlich
Montag, Montag der 31. Oktober 1898, kein blauer
Montag, eher ein schwarzer, der Chef und Caruso,
bißchen viel auf einmal aber jammern half nichts
wenn Mr DeWitt Chefredakteur des DailyNewYorker
pfeift dann hat Reporter Hutchinson Hatch zu
erschei

Prof. van Dusen und der Mafiamord (RIAS 1986)
Ich schlief, und ich träumte, einen prophetischen
Traum, wie sich herausstellen sollte, ich saß in
einem italienischen Restaurant. Aufessen, essen
Sie auf, Mr. Hatch. Vor mir auf dem Tisch stand
eine Schüssel Spagh etti, so groß wie die Kuppel
vom Capitol. Aufessen, essen Sie auf, Mr Hatch.
Diese gewaltige Menge sollte ich ganz allein
aufessen. Aufessen, essen Sie auf, Mr Hatch. Mein
Chefredakteur saß mir gegenüber. Auf wachen,
wachen Sie auf, Mr Hatch, aufwachen, wachen Sie
auf, Mr Hatch. Nein nein, ich kann nicht mehr.
Bitte Sir wachen Sie auf, Sie werden am Telefon
verlangt. Das war natürlich nicht der
Chefredakteur, das war Henry, mein kombinierter
Kammerdiener, Butler und auch Chauffeur wenn ich
keine Lust habe meinen

Prof. van Dusen und die verschwundenen Millionäre
(RIAS 1987)
Es war die Hochzeit des Jahres, ganz New York
redete darüber und ganz New York war dabei, das
Fußvolk stand draußen und reckte die Hälse, die
geladenen Spitzen der Gesellschaft saßen drinnen
in der kleinen aber feudalen St.Paulskapelle am
Broadway der ältesten Kirche der ganzen Stadt,
Gold Silber und Juwelen glitzerten, Orchideen
dufteten, Unsinn, Orchideen duften nicht, aber sie
waren jedenfalls da, wie alles was Rang und Namen
hatte, denn Bräutigam und Braut gehörten
unbestritten zur absoluten creme de la creme, zu
den oberen 400, wie man in New York sagt. Willst
du, Hutchinson Jefferson Hatch, die hier anwesende
Penelope De Witt, zu deinem dir ehelich
angetrauten Weibe nehmen, sie lieben und ehren bis
daß der Tod

Prof. van Dusen und der schwarze Ritter (RIAS
1987)
Sie wollen mir doch nicht erzählen, Prof, daß Sie
sich für einen englischen König aus dem
Mittelalter inter essieren oder für eine
historische Ausstellung, Sie doch nicht Prof, da
kenn ich Sie besser, Sie sind Prof Dr Dr Dr
Augustus van Dusen, der weltberühmte
Wissenschaftler und Amateurkriminologe, Sie sind
die Denkmaschine. Und Sie mein lieber Hatch sind
zur Zeit mein Chauffeur, darf ich sie ersuchen
sich dieser Tatsache zu erinnern, den Strom ihrer
belanglosen Rede einzudämmen und ihre
Aufmerksamkeit auf die Landstraße zu richten. Ach
wissen Sie Prof, ich kann Automobilfahren und
gleichzeitig reden, das macht mir nichts aus. Aber
mir mein lieber Hatch haben Sie also die Güte sich
mit geschlossenem Mund auf die Lenkung des

Prof. van Dusen in Marokko (RIAS 1987)
Tanger, Marokko, geheimnisvoller Orient, Land der
Wunder und Mysterien, Stätte blutiger Intrigen und
haarsträubender Abenteuer. Was reden Sie da wieder
für ein Unsinn, mein lieber Hatch, wie selbst
Ihnen bekannt sein dürfte, liegt Tanger
keinesfalls im Orient im Osten, vielmehr im
Westen, gen Sonnenuntergang im Maghreb wie der
Araber sagt, ferner. Aber Prof, seien Sie doch
nicht so kleinlich, das ist doch nur der
Aufmacher, die Schlagzeile sozusagen, damit die
Leute herhören. Ein billiger journalistischer
Trick, mein lieber Hatch, unangemessen und
unnötig, immerhin geht es um ein neues Kapitel der
van Dusen Chronik, seit langem erwartet die
Menschheit eine präzise wahrheitsgetreue
Schilderung unserer Erlebnisse in Maro

Prof. van Dusen: Ein Dinosaurier für Prof. van
Dusen (RIAS 1987)
Hören Sie meine Herren hören Sie den Pfiff der
Lokomotive, welch lieblicher welch erhabener
Klang. Lieblich na ich weiß nicht. Im übertragenen
Sinne natürlich, symbolisch wenn sie verstehen was
ich meine, scha uen Sie aus dem Fenster unseres
luxuriösen mit allen Errungenschaften modernster
Technik ausgestatteten Pullmanwagens, hier in
dieser Wüstenei, wo noch unlängst die wilde
Rothaut ihr Leben vertändelte in sinnloser, wohl
gar blutiger Muse, in dieser Wüstenei, meine
Herren, eilt heute ein amerikanisches Dampfroß
zielstrebig fürbaß, ein Bote, ein Wahrzeichen des
unaufhaltsamen Fortschritts. Es ratterte durch den
Süden des Bundesstaates Wyoming, das amerikanische
Dampfroß, rechts und links eintönige Prärie, am
Horizont

Prof. van Dusen und der Fall Hatch (RIAS 1987)
Hutchinson Hatch, der Assistent und treue Chronist
Prof. van Dusens, sitzt in der Klemme, genauer
gesagt in einer Gefängniszelle, welche
geheimnisvollen Machenschaften brachten ihn hinter
Gitter, hören Sie Prof van Dusen und der Fall
Hatch, von Michael Koser. Ok Doc, was sagt der
Fachmann. Nun, eine abschließende Diagnose wird
sich natürlich erst in der Folge einer extensiven
Anamnese stellen lassen, doch bereits nach
kursorischer Examination des Patienten stehe ich
nicht an, die evidente Manifestation einer akuten
Psychose zu konstatieren, welche Psychose so
werden Sie fragen, Lieutenant, lassen Sie mich
Ihnen diese Antwort geben, wir sehen uns mit jenem
spezifischen Syndrom konfrontiert welches gewisse
sich progressiv


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